in English, German Zusammenfassung. Die Betreuung von Demenzkranken hat auf die Angehörigen grosse psychische, physische, soziale, finanzielle und spirituelle Auswirkungen. Stützende und beratende Gespräche können für die Gesundheit des Angehörigen, für die Beziehung zum Demenzkranken sowie zur besseren Behandlung (mittels Shared Decision Making/Behandlungsplanung/Care Planning) des Patienten beitragen. In diesem Artikel wird eine Übersicht über Daten aus der Schweiz und von internationalen Studien gegeben.in English, German Zusammenfassung. Venöse Thromboembolien begegnen uns im klinischen Alltag häufig. Neben einer objektiven Diagnosesicherung ist ein unverzüglicher Start der initialen Antikoagulation wichtig. Die DOAK sind dabei die Medikamente der ersten Wahl. Im Weiteren stellt sich die häufig deutlich komplexere Frage nach der Dauer der Antikoagulation. Diese sollte in der Regel mindestens drei Monate betragen. Neben klaren Situationen, in denen die Antikoagulation danach sistiert werden kann (z.B. postoperative Beinvenenthrombose) oder in denen eine unbefristete Antikoagulation unbestritten indiziert ist (z.B. unprovozierte Lungenembolie), ist die Entscheidung bzgl. der Dauer der Antikoagulation in der Mehrzahl der Fälle nicht einfach. Hier braucht es eine Nutzen-Risiko-Abwägung unter Berücksichtigung des individuellen Blutungs- und Rezidivrisikos sowie von Begleiterkrankungen. Des Weiteren stellt sich die Frage, bei welchen Patienten im Verlauf eine Dosisreduktion des Antikoagulans erfolgen kann. Ziel dieses Artikels ist es aufzuzeigen, welche Faktoren diese Entscheidungen beeinflussen.in English, German Zusammenfassung. https://www.selleckchem.com/products/ch5424802.html Wir berichten über zwei männliche Patienten mit zweitgradig tiefen, partiell drittgradigen Verbrennungen an den unteren Extremitäten nach thermischem Durchgehen von Lithium-Ionen-Akkus, die beide als Ersatzakkus für ihre E-Zigarette in der Hosentasche transportierten. Beide Patienten wurden gemäss der aktuellsten Verbrennungs-Leitlinie behandelt. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Erstbehandlung von chemischen Verbrennungen durch Lithium, da eine Spülung mit Wasser nicht durchgeführt werden sollte, was bislang noch nicht in der aktuellen Verbrennungs-Leitlinie berücksichtigt ist.in English, German Zusammenfassung. Regelmässiges, intensives Training bei Sportlern verursacht durch den erhöhten Vagotonus sowie durch die leistungsinduzierte Hypertrophie Veränderungen am Herzen. Für die Beurteilung dieser Veränderungen, die sich auch im EKG eines Athleten wiederspiegeln, hat die Konsensusgemeinschaft für die «Seattle Kriterien» Richtlinien verfasst, auf die in diesem Artikel eingegangen wird Bei Leistungssportlern treten häufig eine Sinusbradykardie mit Frequenzen zwischen 30 und 60/min und eine ausgeprägte respiratorische Arrhythmie auf, die als physiologisch angesehen werden. Auch ein junktionaler Rhythmus mit retrograder Depolarisation der Vorhöfe zeigt sich häufig, insbesondere in Ruhephasen. Die Early Repolarisation ist ein Phänomen, das ebenfalls gelegentlich bei Leistungssportlern gesehen wird, bei dem man jedoch auf die genaue Morphologie und die klinischen Umstände achten muss, um es als physiologisch werten zu können. Dieser Artikel soll die Besonderheiten des Sportler-EKGs erläutern und Alltagsfragen, die in der Praxis auftreten, beantworten.in English, German Zusammenfassung. Vor dem Hintergrund neuer neurobiologischer und epigenetischer Erkenntnisse erfolgt eine genauere Darstellung des (fachlich oft missverstandenen) «bio-psycho-sozialen» Schmerzverständnisses und seiner Bedeutung für das Verständnis stressinduzierter Schmerzzustände als Grundlage einer individualisierten («personenbezogenen») Schmerztherapie. Daraus werden die Konsequenzen für die Diagnostik bei stressbedingten Schmerzzuständen (z.B. Fibromyalgie-Syndrom, nicht-radikuläre Rückenschmerzen, kraniomandibuläre Dysfunktion, Spannungskopfschmerz) abgeleitet. Vor diesem Hintergrund werden die Prinzipien eines hoch wirksamen bio-psycho-sozialen Therapiekonzept skizziert.in English, German Zusammenfassung. Nebenschilddrüsenkarzinome sind seltene endokrine Tumoren. Die klinischen, biochemischen und radiologischen Befunde überschneiden sich weitgehend mit denen eines primären Hyperparathyreoidismus. Entsprechend ist eine präoperative Diagnosestellung herausfordernd. Wir schildern den Fall eines 67-jährigen Patienten mit unerwarteter Diagnose eines Nebenschilddrüsenkarzinoms bei der operativen Therapie eines primären Hyperparathyreoidismus. Spezifische Kriterien für die präoperative Diagnose von Nebenschilddrüsenkarzinomen existieren derzeit nicht. Die Entstehung von Nebenschilddrüsenkarzinomen ist häufig auf die Mutation eines Tumorsuppressorgens zurückzuführen. Die Kenntnis des Mutationsstatus und der Familienanamnese ist somit wesentlich. Die erfolgreiche Therapie hängt primär von der vollständigen chirurgischen Resektion des malignen Nebenschilddrüsengewebes ab.in English, German Zusammenfassung. Neben der Differenzialdiagnose des Ulcus cruris wird eine in der Literatur kaum erwähnte Entität berücksichtigt, nämlich das Gichtulcus. Anhand einer Fallstudie wird besonders auf neuere Formen der Diagnostik und deren Wertigkeit bei Verdacht auf ein Gichtulcus eingegangen.This study aims to uncover brain areas that are functionally linked to complex cardiovascular oscillations in resting-state conditions. Multi-session functional magnetic resonance imaging (fMRI) and cardiovascular data were gathered from 34 healthy volunteers recruited within the human connectome project (the '100-unrelated subjects' release). Group-wise multi-level fMRI analyses in conjunction with complex instantaneous heartbeat correlates (entropy and Lyapunov exponent) revealed the existence of a specialized brain network, i.e. a complex central autonomic network (CCAN), reflecting what we refer to as complex autonomic control of the heart. Our results reveal CCAN areas comprised the paracingulate and cingulate gyri, temporal gyrus, frontal orbital cortex, planum temporale, temporal fusiform, superior and middle frontal gyri, lateral occipital cortex, angular gyrus, precuneous cortex, frontal pole, intracalcarine and supracalcarine cortices, parahippocampal gyrus and left hippocampus. The CCAN visible at rest does not include the insular cortex, thalamus, putamen, amygdala and right caudate, which are classical CAN regions peculiar to sympatho-vagal control.
in English, German Zusammenfassung. Die Betreuung von Demenzkranken hat auf die Angehörigen grosse psychische, physische, soziale, finanzielle und spirituelle Auswirkungen. Stützende und beratende Gespräche können für die Gesundheit des Angehörigen, für die Beziehung zum Demenzkranken sowie zur besseren Behandlung (mittels Shared Decision Making/Behandlungsplanung/Care Planning) des Patienten beitragen. In diesem Artikel wird eine Übersicht über Daten aus der Schweiz und von internationalen Studien gegeben.in English, German Zusammenfassung. Venöse Thromboembolien begegnen uns im klinischen Alltag häufig. Neben einer objektiven Diagnosesicherung ist ein unverzüglicher Start der initialen Antikoagulation wichtig. Die DOAK sind dabei die Medikamente der ersten Wahl. Im Weiteren stellt sich die häufig deutlich komplexere Frage nach der Dauer der Antikoagulation. Diese sollte in der Regel mindestens drei Monate betragen. Neben klaren Situationen, in denen die Antikoagulation danach sistiert werden kann (z.B. postoperative Beinvenenthrombose) oder in denen eine unbefristete Antikoagulation unbestritten indiziert ist (z.B. unprovozierte Lungenembolie), ist die Entscheidung bzgl. der Dauer der Antikoagulation in der Mehrzahl der Fälle nicht einfach. Hier braucht es eine Nutzen-Risiko-Abwägung unter Berücksichtigung des individuellen Blutungs- und Rezidivrisikos sowie von Begleiterkrankungen. Des Weiteren stellt sich die Frage, bei welchen Patienten im Verlauf eine Dosisreduktion des Antikoagulans erfolgen kann. Ziel dieses Artikels ist es aufzuzeigen, welche Faktoren diese Entscheidungen beeinflussen.in English, German Zusammenfassung. https://www.selleckchem.com/products/ch5424802.html Wir berichten über zwei männliche Patienten mit zweitgradig tiefen, partiell drittgradigen Verbrennungen an den unteren Extremitäten nach thermischem Durchgehen von Lithium-Ionen-Akkus, die beide als Ersatzakkus für ihre E-Zigarette in der Hosentasche transportierten. Beide Patienten wurden gemäss der aktuellsten Verbrennungs-Leitlinie behandelt. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Erstbehandlung von chemischen Verbrennungen durch Lithium, da eine Spülung mit Wasser nicht durchgeführt werden sollte, was bislang noch nicht in der aktuellen Verbrennungs-Leitlinie berücksichtigt ist.in English, German Zusammenfassung. Regelmässiges, intensives Training bei Sportlern verursacht durch den erhöhten Vagotonus sowie durch die leistungsinduzierte Hypertrophie Veränderungen am Herzen. Für die Beurteilung dieser Veränderungen, die sich auch im EKG eines Athleten wiederspiegeln, hat die Konsensusgemeinschaft für die «Seattle Kriterien» Richtlinien verfasst, auf die in diesem Artikel eingegangen wird Bei Leistungssportlern treten häufig eine Sinusbradykardie mit Frequenzen zwischen 30 und 60/min und eine ausgeprägte respiratorische Arrhythmie auf, die als physiologisch angesehen werden. Auch ein junktionaler Rhythmus mit retrograder Depolarisation der Vorhöfe zeigt sich häufig, insbesondere in Ruhephasen. Die Early Repolarisation ist ein Phänomen, das ebenfalls gelegentlich bei Leistungssportlern gesehen wird, bei dem man jedoch auf die genaue Morphologie und die klinischen Umstände achten muss, um es als physiologisch werten zu können. Dieser Artikel soll die Besonderheiten des Sportler-EKGs erläutern und Alltagsfragen, die in der Praxis auftreten, beantworten.in English, German Zusammenfassung. Vor dem Hintergrund neuer neurobiologischer und epigenetischer Erkenntnisse erfolgt eine genauere Darstellung des (fachlich oft missverstandenen) «bio-psycho-sozialen» Schmerzverständnisses und seiner Bedeutung für das Verständnis stressinduzierter Schmerzzustände als Grundlage einer individualisierten («personenbezogenen») Schmerztherapie. Daraus werden die Konsequenzen für die Diagnostik bei stressbedingten Schmerzzuständen (z.B. Fibromyalgie-Syndrom, nicht-radikuläre Rückenschmerzen, kraniomandibuläre Dysfunktion, Spannungskopfschmerz) abgeleitet. Vor diesem Hintergrund werden die Prinzipien eines hoch wirksamen bio-psycho-sozialen Therapiekonzept skizziert.in English, German Zusammenfassung. Nebenschilddrüsenkarzinome sind seltene endokrine Tumoren. Die klinischen, biochemischen und radiologischen Befunde überschneiden sich weitgehend mit denen eines primären Hyperparathyreoidismus. Entsprechend ist eine präoperative Diagnosestellung herausfordernd. Wir schildern den Fall eines 67-jährigen Patienten mit unerwarteter Diagnose eines Nebenschilddrüsenkarzinoms bei der operativen Therapie eines primären Hyperparathyreoidismus. Spezifische Kriterien für die präoperative Diagnose von Nebenschilddrüsenkarzinomen existieren derzeit nicht. Die Entstehung von Nebenschilddrüsenkarzinomen ist häufig auf die Mutation eines Tumorsuppressorgens zurückzuführen. Die Kenntnis des Mutationsstatus und der Familienanamnese ist somit wesentlich. Die erfolgreiche Therapie hängt primär von der vollständigen chirurgischen Resektion des malignen Nebenschilddrüsengewebes ab.in English, German Zusammenfassung. Neben der Differenzialdiagnose des Ulcus cruris wird eine in der Literatur kaum erwähnte Entität berücksichtigt, nämlich das Gichtulcus. Anhand einer Fallstudie wird besonders auf neuere Formen der Diagnostik und deren Wertigkeit bei Verdacht auf ein Gichtulcus eingegangen.This study aims to uncover brain areas that are functionally linked to complex cardiovascular oscillations in resting-state conditions. Multi-session functional magnetic resonance imaging (fMRI) and cardiovascular data were gathered from 34 healthy volunteers recruited within the human connectome project (the '100-unrelated subjects' release). Group-wise multi-level fMRI analyses in conjunction with complex instantaneous heartbeat correlates (entropy and Lyapunov exponent) revealed the existence of a specialized brain network, i.e. a complex central autonomic network (CCAN), reflecting what we refer to as complex autonomic control of the heart. Our results reveal CCAN areas comprised the paracingulate and cingulate gyri, temporal gyrus, frontal orbital cortex, planum temporale, temporal fusiform, superior and middle frontal gyri, lateral occipital cortex, angular gyrus, precuneous cortex, frontal pole, intracalcarine and supracalcarine cortices, parahippocampal gyrus and left hippocampus. The CCAN visible at rest does not include the insular cortex, thalamus, putamen, amygdala and right caudate, which are classical CAN regions peculiar to sympatho-vagal control.
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